Sonntag 19. November 2017
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

Patriarch Bartholomäus I.

 

Das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel ist das höchste kirchliche Zentrum der Orthodoxen Kirche weltweit. Seine Gründung geht auf  die Pfingstgeschehnisse und die ersten christlichen Gemeinden zurück, die von den Jüngern und Aposteln Christi gegründet wurden. Der Überlieferung nach predigte der Erstberufene unter ihnen, Apostel Andreas, das Evangelium Christi in weiten Teilen Kleinasiens, am Schwarzen Meer, in Thrakien und Achaia, wo er auch den Märtyrertod fand. Im Jahre 36 gründete der Apostel Andreas die Kirche am Bosporus, in der Stadt die damals Byzanz, später Konstantinopel hieß und heute Istanbul genannt wird. Der heilige Andreas ist der Schutzheilige des Ökumenischen Patriarchats und der Tag seines heiligen Gedenkens wird am 30. November gefeiert.

 

Der Titel „Ökumenischer Patriarch“ wird auf das sechste nachchristliche Jahrhundert datiert; historisch gesehen ist er ausschließlich dem Erzbischof von Konstantinopel vorbehalten. Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus hat als Erzbischof von Konstantinopel, dem Neuen Rom, den Vorsitz der  Orthodoxen Christlichen Kirche weltweit und steht im Rahmen seines historischen Ehrenvorrangs und im Geiste der Brüderlichkeit allen orthodoxen Kirchenführern, den Patriarchen der alten Patriarchate von Alexandrien,  Antiochien und Jerusalem ebenso wie den Patriarchen der jüngeren Patriarchate von Moskau,  Serbien,  Rumänien,  Bulgarien und Georgien vor. Darüber hinaus trägt der Ökumenische Patriarch die geschichtliche und theologische Verantwortung dafür, Aktivitäten zwischen den Orthodoxen Kirchen von Zypern, Griechenland, Polen, Albanien, Tschechien, der Slowakei, Finnland, Estland sowie auch mit den zahlreichen Erzbistümern und Metropolien weltweit, denen in Europa, den Vereinigten Staaten von Amerika  und in Australien, zu veranlassen und zu koordinieren. Zudem ist er verantwortlich für die  gesamtorthodoxen Synoden und Begegnungen, für die Förderung des zwischenkirchlichen und des interreligiösen Dialogs. Dabei dient er der Orthodoxen Kirche in ihrer Gesamtheit als Wahrzeichen der Verbundenheit und als führende Stimme. Der Ökumenische Patriarch ist der geistliche Führer von mehr als 300 Millionen orthodoxen Christen auf der ganzen Welt und überschreitet nationale und ethnische Grenzen.

 

Patriarch Bartholomäus wurde im Jahre 1940 auf der ägäischen Insel Imbros geboren; sein weltlicher Name ist Dimítrios Archontónis. Seine Allheiligkeit wurde im Oktober des Jahres 1991 zum Erzbischof von Konstantinopel, Neu- Rom, und zum Ökumenischen Patriarchen gewählt. Er ist der 270. Erzbischof in der 2000jährigen Geschichte der Kirche, die von dem Apostel Andreas selbst gegründet wurde.

 

Der persönliche Erfahrungsschatz sowie die theologische Bildung des Ökumenischen Patriarchen erweisen ihm bei der Pflege der ökumenischen Beziehungen und bei Fragen des Umweltschutzes einen einzigartigen Weitblick. Seine Allheiligkeit setzt sich unermüdlich für die Versöhnung der christlichen Kirchen ein und hat sich internationales Ansehen wegen seines Aufrufs zum Erhalt der Schöpfung erworben. Er arbeitet unablässig an der Förderung der Aussöhnung mit der römisch-katholischen und der anglikanischen Kirche sowie mit anderen Konfessionen, wobei er  auf den theologischen Gesprächen und seinen persönlichen Kontakten mit den jeweiligen Oberhäuptern aufbaut; mit ihnen diskutiert er Fragen von gemeinsamem Interesse. Der Ökumenische Patriarch arbeitet eng mit dem Weltkirchenrat zusammen und hat als Mitglied im Exekutivausschuß und im Zentralkomitee sowie  in der Kommission für Glauben und Kirchenverfassung gewirkt. Außerdem hat er auf seine eigene Initiative hin viele gemeinsame Treffen und Diskussionen zwischen muslimischen und jüdischen Oberhäuptern einberufen als Teil seines Bemühens, den gegenseitigen Respekt und die religiöse Freiheit auf internationaler Ebene zu fördern. Zu diesem Zweck unterstützte er tatkräftig die interreligiösen Begegnungen auf der ganzen Welt. Schließlich hat sich der Ökumenische Patriarch für die historische Wiederherstellung der autokephalen Kirche Albaniens und der autonomen Kirche Estlands eingesetzt. Sein persönliches Engagement gilt der geistigen und moralischen Unterstützung von vielen traditionell orthodoxen Ländern, die jahrzehntelang religiöser Verfolgung hinter dem eisernen Vorhang ausgesetzt waren.

 

Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus erhielt als türkischer Staatsbürger seine Schulbildung auf Imbros und in Konstantinopel. Nachdem er sein Universitätsstudium an der Theologischen Hochschule von Chalki in Konstantinopel abgeschlossen hatte, absolvierte Seine Allheiligkeit  weiterführende Studien am Päpstlichen Institut für Orientalische Studien  der Gregorianischen Universität Rom, danach am Ökumenischen Institut in Bossey in der Schweiz und an der Universität München. Seine Promotionsarbeit ist dem Kanonischen Recht gewidmet. Er gehört außerdem zu den Gründungsmitgliedern der Gesellschaft für das Recht der Ostkirchen. Im Jahr 1961 wurde er zum Diakon und im Jahr 1969 zum Priester geweiht. In den Jahren 1968 bis 1972 war er Assistent des Direktors der Theologischen Hochschule von Chalki und  danach bis 1990 Direktor des persönlichen Büros seines Vorgängers, des seligen Ökumenischen Patriarchen Dimítrios. Im Jahre 1973 erfolgte seine Wahl zum Metropoliten von Philadelphia und im Jahre 1990 zum Metropoliten von Chalkedon.

 

Der Ökumenische Patriarch Bartholomäus ist von zahlreichen akademischen Institutionen mit dem Titel eines doctor honoris causa geehrt worden, so von den Universitäten Athen, Thessaloniki, Ioannina und Patras in Griechenland, den Universitäten  Georgetown und Yale in den Vereinigten Staaten von Amerika, der Universität Flinders in Australien und der Universität Manila auf den Philippinen; schließlich auch von den Universitäten London, Edinburgh, Löwen, Moskau, Bologna und Bukarest, in West- und Osteuropa. Er spricht griechisch, türkisch, italienisch, deutsch, französisch und englisch. Er ist auch der alten Sprachen altgriechisch und lateinisch mächtig.

 

Der Ökumenische Patriarch spielt eine zunehmend wichtige Rolle als höchstes geistliches Oberhaupt der orthodoxen Christenheit und als internationale Persönlichkeit mit großem weltweiten Einfluß. In diesem Rahmen war der Ökumenische Patriarch Mitveranstalter zahlreicher Weltkongresse für den Frieden und von Zusammenkünften, die sich mit der Thematik des Rassismus und des Fanatismus auseinandergesetzt haben. So hat er Christen, Muslime und Juden einander nähergebracht - all das mit dem Ziel, eine intensivere Zusammenarbeit und ein gegenseitiges Verständnis zu fördern. Er wurde vom Europäischen Parlament, von der UNESCO, vom Weltwirtschaftsforum und auch von Parlamenten vieler Länder eingeladen, um Vorträge zu halten. Bisher veranstaltete Seine Allheiligkeit sechs interreligiöse Kongresse, die sich mit den globalen ökologischen Problemen der Flüsse und Meere befaßten. Diese Initiativen haben die ihm den Titel des „Grünen Patriarchen“ eingebracht. Für seinen Kampf zur Rettung der Natur hat er schon viele bedeutende Auszeichnungen erhalten. Im Jahre 1997 verlieh der amerikanische Kongress ihm die Goldene Medaille.

 

Seine Amtszeit als Ökumenischer Patriarch ist geprägt von der innerorthodoxen Zusammenarbeit, dem Dialog zwischen den christlichen Kirchen und zwischen den Weltreligionen, aber auch von seinen offiziellen Besuchen in orthodoxen und muslimischen Ländern, welche von den bisherigen Oberhäuptern der Orthodoxen Kirche selten besucht worden sind. Seine Bemühungen, die religiöse Freiheit und die Menschenrechte zu unterstützen, seine Initiativen, die religiöse Toleranz zwischen den verschiedenen Weltreligionen voranzutreiben, heben ihn zusammen mit seinem Einsatz für den Schutz der Schöpfung zu recht an die Spitze der Weltvisionäre als einen Apostel der Liebe, des Friedens und der Versöhnung.

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

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