Donnerstag 25. Mai 2017
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

Lokalaugenschein: Bischof Zsifkovics vor Ort am Grenzübergang Moschendorf

"Grenzzäune aufzuziehen widerspricht dem Geist des Evangeliums und pervertiert das großartige Engagement so vieler Menschen in der Flüchtlingshilfe" – Eisenstädter Diözesanbischof zeigt in Begleitung eines TV-Teams Präsenz an der burgenländisch-ungarischen Grenze

 

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Eisenstadt – "Wir sagen ganz klar: Einen Grenzzaun auf kirchlichem Grund aufzuziehen, widerspricht dem Geist des Evangeliums, untergräbt die Botschaft von Papst Franziskus an Europa und pervertiert eigentlich das großartige Engagement so vieler Menschen in der Flüchtlingshilfe, die auch und gerade von der Diözese Eisenstadt geleistet wurde und wird": Mit diesen deutlichen Worten bekräftigt der Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics die Entscheidung gegen die Errichtung eines Grenzzauns auf kirchlichen Grundstücken. Bei einem Lokalaugenschein in der Vorwoche zeigte der Bischof, begleitet von einem ORF-Team des Religionsmagazins "Orientierung", Präsenz vor Ort jener kirchlicher Grundstücke in der südburgenländischen Gemeinde Moschendorf, durch die laut Ansuchen von Landespolizeidirektion und Innenministerium ein Grenzzaun zu Ungarn hätte führen sollen.

Link zur Sendung "Orientierung"

"Restriktive Politik gießt Öl ins Feuer des Schlepperunwesens"


"Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, dass Zäune Probleme wirklich lösen könnten. Wir müssen vielmehr versuchen, gesamteuropäische Maßnahmen umzusetzen. Eine ausschließlich restriktive Politik der Ab- und Ausgrenzung wird nur zu einem Dominoeffekt innerhalb Europas führen, der erneut Öl ins Feuer des Schlepperunwesens gießen wird", zeigt sich Bischof Zsifkovics bei seinem Lokalaugenschein in der 400-Einwohner-Gemeinde Moschendorf überzeugt. Die Entscheidung des Bischofs, keine Anti-Migrations-Zäune auf kirchlichem Grund zuzulassen, wurde international mit Anerkennung und mit großem Interesse der europäischen Medien aufgenommen.

An die Wurzeln des Problems gehen


Gerade hier, wo der Fall des Eisernen Vorhangs, der über Jahrzehnte hinweg eine Mauer mitten durch Europa zog, als neuer Aufbruch, als ein Neubeginn erlebt wurde, wo das Gemeinsame wieder die Chance erhielt, zusammenzuwachsen, habe es "schlicht keinen Sinn, Mauern und neue Mittel des Abschottens zu bauen. Wir müssen vielmehr an die Wurzeln des Problems gehen", betont der Bischof mit einem direkten Appell an die Politik. Von dieser forderte er mehr Anstrengungen, alles zu unternehmen, um Krieg und Gewalt in Syrien und im Nahen Osten zu beenden: "Es muss außerdem ein Ende geben mit Waffenlieferungen in den Nahen Osten, es muss ein Ende geben mit der Ausbeutung von Rohstoffen in Afrika. Andernfalls werden neue Migrationsbewegungen nicht vermeidbar sein und Mauern werden diese nicht verhindern."

Bischofskonferenz: Faires Asylverfahren ist Menschenrecht


Unterstützung erhält der Eisenstädter Diözesanbischof von der Österreichischen Bischofskonferenz: Die klare Haltung von Bischof Zsifkovics, einen Grenzzaun auf kirchlichem Grund nicht zuzulassen, sei "ein mutiges Signal dafür, dass wir uns nicht auf Zäune konzentrieren sollten, sondern auf die Hilfe für jene Menschen, die in Not sind", sagt der Generalsekretär der Österreichischen Bischofskonferenz, Peter Schipka, in der am 1. Mai ausgestrahlten ORF-Sendung "Orientierung". Jeder Mensch, der um Asyl ansuche, habe ein Recht auf ein faires Verfahren, das überprüfe, ob die Gründe für einen möglichen Asylstatus berechtigt sind oder nicht. "Und ein solches Verfahren zu verweigern, ist menschenrechtlich bedenklich", betont der Generalsekretär.

"Kein Zaun auf kirchlichem Grund, solange ich Bischof bin"


"Solange ich Bischof der Diözese Eisenstadt bin und dieses Grundstück der Kirche gehört, möchte ich hier keinen Zaun haben", stellte Bischof Zsifkovics klar und fügt hinzu: "Die Kirche ist auf der Seite der Schwächeren und der Ärmeren."

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

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