Mittwoch 23. August 2017
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

"Nein zum Grenzzaun": Diözese Eisenstadt erntet Lob und Kritik

Diözesanbischof Zsifkovics im Kurier-Interview: Auch "viele fromme Katholiken legten eine unchristliche Wortwahl an den Tag" - Zustimmung zum Grenzzaun aus christlicher Sicht unmöglich

Eisenstadt, 23.4.2016 (KAP) Vom ausdrücklichen Lob bis zur geharnischten Kritik reichen die Reaktionen auf das jüngste "Nein" der Diözese Eisenstadt zur Errichtung eines Grenzzauns zu Ungarn auf kirchlichem Grund. "Vom Liebesbrief bis zur Verwünschung war alles dabei", sagte Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics in einem Interview der Tageszeitung Kurier (Samstag-Ausgabe). Gerade viele, die sich von der Kirche bereits entfernt hatten, gäben Zuspruch, aber "viele fromme Katholiken legten eine unchristliche Wortwahl an den Tag, das sagt etwas über die Gesellschaft aus", wurde der Bischof, der auch Koordinator für Flüchtlingsfragen innerhalb der EU-Bischofskommission ComECE ist, von der Zeitung zitiert.

In dem Interview verteidigte Zsifkovics noch einmal seine Entscheidung. "Mit jeder Faser meines Körpers ist es mir unmöglich im 21. Jahrhundert die Zustimmung zu geben, um einen Zaun zu errichten", sagte er. Er sei selbst am Eisernen Vorhang aufgewachsen und habe mit seinem Großvater "die Demütigungen erlebt, die am Grenzübergang passiert sind". Das wünsche er niemand anderen.

"Ich habe immer erwähnt, dass auch die Heilige Familie eine Flüchtlingsfamilie war - wer das nicht versteht, lebt am Christentum vorbei", so Zsifkovics zum Kurier. Es herrsche ein regelrechter Fetisch um Zäune, "aber was sollen neun Kilometer Zaun aufhalten".

Dankschreiben "im Namen der Humanität"

Auch Diözesansprecher Dominik Orieschnig verteidigte am Wochenende das kirchliche Veto. Der Bau des Grenzzauns wäre ein "klarer Bruch mit der Botschaft der Kirche" und stehe im "Widerspruch mit dem Geist des Evangeliums", sagte er am Samstag in einem Radio-Vatikan-Interview. Gerade die Diözese Eisenstadt habe im vergangenen Jahr zahlreichen Schutzsuchenden, darunter vielen Kindern, Frauen, älteren und geschwächten Menschen, Hilfe, Solidarität und Betreuung zukommen lassen, so Orieschnig: "Es wäre jetzt in dieser Situation eigentlich pervers, auf kirchlichen Gründen einen Grenzzaun zuzulassen."

Die Entscheidung der Diözese habe zu zahlreichen Sympathiekundgebungen genauso wie Kritik geführt, berichtete auch Orieschnig. Er nannte exemplarisch ein Dankesschreiben eines vor Jahren aus der Kirche ausgetretenen Bürgers, der sich ausdrücklich "im Namen der Humanität und Mitmenschlichkeit" bedankte. Andererseits habe es auch einige "wütende Rückmeldungen von sogenannten Katholiken" gegeben, die sich in dieser Sache "äußerst unchristlich ausgedrückt" hätten.

Einmal mehr zeige sich somit die Flüchtlingskrise als eine "Feuerprobe für das Christentum", meinte der Sprecher. Sie zeige, wo es eine "wirklich christliche Haltung" gebe, die bereit sei, auch in schwierigen Situationen ein Ethos der christlichen Nächstenliebe, der Solidarität und Mitmenschlichkeit zu leben.

Das bedeute nicht, dass die Diözese kein Verständnis für Ängste und Sorgen der Menschen habe, betonte Orieschnig. Jedoch wäre es "kein christliches Zeichen", auf diese Ängste mit Zaun und Mauern zu reagieren. Es müsse andere christliche Antworten geben. Wenn Menschen den Geflüchteten von Angesicht zu Angesicht begegnen und der abstrakte "Flüchtlingsstrom" damit ein Gesicht und einen Namen erhielte, zeige sich, dass sich viele Ängste rasch verflüchtigen, so der Sprecher.

Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die burgenländische Diözese das Ersuchen der Landespolizeidirektion zur Errichtung eines Grenzzauns auf pfarrlichen Gründen abgelehnt hat. Der von den Behörden geplante, mehrere Kilometer lange Zaun an der Grenze zu Ungarn wird deshalb mit einer Lücke bei Moschendorf entstehen. Gegen eine ebenfalls von der Polizei beantragten Errichtung von Containern inklusive Sanitäranlagen zur Unterbringung von Polizeibeamten für reguläre Grenzkontrollaufgaben hatte die Diözese nichts einzuwenden.

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

Diözese Eisenstadt

Katholische Kirche im Burgenland



St. Rochus-Straße 21
A - 7000 Eisenstadt

T 02682 777 - 206
F 02682 777 - 392
E sekretariat@martinus.at
Darstellung:
http://www.martinsfest.at/