Dienstag 17. Oktober 2017
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

Zsifkovics: Reformationsgedenken muss Kircheneinheit fördern

Eisenstädter Bischof und burgenländischer Superintendent Koch standen gemeinsam ökumenischem Gottesdienst in Bad Tatzmannsdorf vor

Ökumenischer Gottesdienst - 18. Jänner 2017

 

Eisenstadt, 19.1.2017 (KAP) "Viele Christen erwarten zu Recht, dass das Gedenken an die Reformation uns dem Ziel der Einheit als Christen näher bringen werde." Das hat der Eisenstädter Bischof Ägidius Zsifkovics in seiner Predigt bei einem ökumenischen Gottesdienst in Bad Tatzmanndorf am Mittwochabend betont. Nachsatz: "Wir dürfen diese Erwartung nicht enttäuschen."

Der Gottesdienst zum Beginn der Gebetswoche für die Einheit der Christen (18. bis 25. Jänner) stand ganz im Zeichen des Reformationsjubiläums 2017. Bischof Zsifkovics und der burgenländische evangelische Superintendent Manfred Koch standen der Feier gemeinsam vor, die in der katholischen Pfarrkirche in Bad Tatzmannsdorf begann und nach einer Prozession in der örtlichen evangelischen Kirche ihren Abschluss fand.

Die Beziehung zwischen der katholischen und evangelischen Kirche sei "von einem Gegeneinander zu einem unverbindlichen Nebeneinander und schließlich zu einem immer stärkeren Miteinander und heute zu einem echten Füreinander geworden", hielt Zsifkovics fest. Die Kirchen seien auf dem richtigen Weg.

Es gelte freilich zu bekennen, "dass wir als Christen im Laufe der Geschichte so vieles um uns herum, so vieles am jeweils anderen nicht gesehen haben, nicht sehen konnten, auch nicht sehen wollten", räumte der Bischof ein. Jahrhunderte der "Blindheit und der Verblendung" würden den Weg der Konfessionen begleiten. Die Kirchen seien dabei aneinander schuldig geworden, nach den Worten Zsifkovics' "durch Religionskriege; durch gegenseitige Be- und Verurteilungen; durch Polemiken; dadurch, dass wir einander - theologisch und mit anderen Mitteln - gegenseitig 'zur Hölle' geschickt haben."

Die Gräben in der Vergangenheit seien sehr groß gewesen, bestätigte Superintendent Koch ein. Er denke an Zeiten, "wo es Kriege gegeben hat, wo Menschen wegen ihres Glaubens die Heimat verlassen mussten".

"So viel wie möglich gemeinsam"

Nun sei aber längst ein neuer Weg eingeschlagen, und der katholische Bischof und der evangelische Superintendent riefen alle Christen zum Mitgehen auf. Zsifkovics: "Feiern wir gemeinsam unsere Feste als Christusfeste - indem wir so viel wie möglich gemeinsam in dieser Welt wirken: in Gebet und Gottesdienst; im christlichen Unterricht und in der Bildung; in der Pastoral und in der Caritas über alte Trennlinien hinweg!"

Für Superintendent Koch war der Gottesdienst in Bad Tatzmannsdorf "ein wichtiger Schritt im ökumenischen Miteinander"; ein Schritt von vielen, "die in den letzten Jahren schon erfolgt sind".

 

die Predigt im Wortlaut

 

zu den Bildern

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

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