Freitag 15. Dezember 2017
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

Bischof Schwarz: Pfarren sind kein Auslaufmodell

Kärntner Bischof bei Martinsakademie in Wirtschaftskammer Burgenland: Kirche muss Ehrenamtliche in Kirche stärker wertschätzen und Menschen in ihrer je eigenen Lebenswelt nahe sein

Festakademie Martini 2016

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Die traditionelle Pfarrgemeinde ist - allen Unkenrufen zum Trotz - kein Auslaufmodell: Das hat der Kärntner Bischof Alois Schwarz bei einem Vortrag am Freitag in Eisenstadt betont. Auch wenn sich zunehmend "andere Orte von Religion, Glaube und Kirchen neben der klassischen Pfarrgemeinde" etablierten, so sei es doch "voreilig, von einer sterbenden Pfarre zu sprechen". Künftig müsse sich Kirche stärker fragen, "wie trotz größerer pastoraler Einheiten die Beheimatung der Gemeinde rund um den Kirchturm erhalten bleiben kann", so Schwarz. Diese Beheimatung sei eine wichtige Voraussetzung, damit sich Menschen "auf den Weg machen, Grenzen überschreiten". Der Kärntner Bischof referierte im Rahmen der Martinsakademie in der Wirtschaftskammer Burgenland.

Gerade angesichts einer modernen "Zivilisation, die an der Anonymität leidet" müsse die Kirche den "Blick der Nähe" üben und sich vom Schicksal des Einzelnen rühren lassen und diesen in ihrer je eigenen Lebenswelt nahe sein. "Die Kirche wird ihre Glieder - Priester, Ordensleute und Laien - in diese Kunst der Begleitung einführen müssen, damit alle lernen, vor dem eiligen Boden des anderen sich die Sandalen von den Füßen zu streifen", so der Kärntner Bischof.

Zugleich müsse die Kirche das ehrenamtliche Engagement in den Pfarren verstärkt wertschätzen lernen: "Das Ehrenamt hat an Bedeutung gewonnen, die Gestaltung anderer Gottesdienste, die Katechese, die Verantwortung der Kinder- und Jugendarbeit, die Arbeit mit alten Menschen und auch im Bereich der Diakonie liegt weitaus deutlicher im Aufgabenbereich der Ehrenamtlichen als im Tätigkeitsfeld der Priester", räumte Schwarz ein. Insofern gebe es eine "optimistische Grundstimmung", da sich die Kirche auf die "Charismen als Ressourcen in unseren Pfarrgemeinden" verlassen könne, die die Ehrenamtlichen einbringen.

Die Priester sollten darüber nicht hadern, sondern dies als Chance sehen, Liturgie und Predigt neu zu justieren und ernst zu nehmen, "so wie Papst Franziskus das in 'Evangelii Gaudium' beschrieben hat".

Bischof Schwarz empfahl schließlich in der Tradition des Jesuitenordens "fünf Prioritäten" - kleine tagtägliche Aufmerksamkeiten sich selbst gegenüber -, um Bodenhaftung und Standfestigkeit in den Herausforderungen des Alltags auch in den Pfarren zu bewahren. Zum einen sei dies ein ausreichendes Maß an Schlaf: "In unserer Kultur der Dauerereichbarkeit ist es gar nicht so einfach, genügend und gut zu schlafen". Die zweite Priorität besteht in der Bewegung zum Erhalt der körperlichen Gesundheit; die dritte Priorität in Meditation, Gebet und Spiritualität. "Den vierten Platz nehmen Beziehungen ein, Menschen, die uns wichtig sind, Familie, gute Freunde und Freundinnen." Die Arbeit komme bewusst erst an fünfter Stelle, so Schwarz. Dies alles beschreibe ein "inneres Wertegefüge", das nicht auf einen "ethischen Appell" abziele, sondern überhaupt erst ein Ethos im Menschen schaffe.

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

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