Dienstag 7. April 2020
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

Bischof Zsifkovics: Mehrheit der Ungarn teilt Abschottungspolitik nicht

Flüchtlingsbischof Ägidius J. Zsifkovics während eines Rom-Aufenthalts im Interview mit Radio Vatikan: Das  gescheiterte Referendum in Ungarn sei eine „klare Botschaft, dass die Ungarn diesen Weg der Regierung so nicht mittragen“

Das gescheiterte Referendum in Ungarn über die Aufnahme von Flüchtlingen, das ein Mindestquorum von 50 Prozent der Wahlberechtigten nicht erreichte, habe eines deutlich gemacht: „Die Mehrheit der Ungarn teilt die Abschottungspolitik der Regierung gegen Flüchtlinge nicht". Davon zeigte sich Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics, in der Österreichischen Bischofskonferenz für die Bereiche Flucht, Migration und Integration zuständig, im Interview mit Radio Vatikan überzeugt. Es sei falsch, den Ungarn das Stigma der Fremdenfeindlichkeit vorzuwerfen, betonte der Bischof, der sich aktuell mit einer kleinen Pilgergruppe in Rom aufhält und im Rahmen der Generalaudienz am Mittwoch mit Papst Franziskus ins Gespräch kam.
 
Bischof: Referendum ist keine Bestätigung der Politik Orbans


Bischof Zsifkovics, der auch Flüchtlings- und Integrationsbeauftragter der COMECE, der Kommission der Bischofskonferenzen der EU ist, zum Referendum in das an seine Eisenstädter Diözese angrenzende Ungarn, wo sich nur knapp 44 Prozent der Wahlberechtigten an dem Referendum beteiligten, allerdings mit einer 98-prozentigen Zustimmung zum politischen Kurs der Regierung von Viktor Orban: „Wir müssen die Gesamtschau haben und die Zahlen in Proportion zum Gesamten sehen", unterstreicht der Bischof. Die klare Botschaft des Referendums sei, dass „die Ungarn überwiegend diesen Weg so nicht mittragen". Eine Bestätigung der restriktiven Politik Orbans könne jedenfalls aus dem Referendum gerade nicht geschlossen werden, dies käme einer falschen Instrumentalisierung gleich.

Nur europäische Lösung kann nationalistische Abwärtsspirale stoppen


Zugleich mahnte Bischof Zsifkovics ein, die Sorgen der Österreicher mit Blick auf die Flüchtlingsbewegung und deren massivem Anstieg im vergangenen Jahr ernst zu nehmen: „Die Bevölkerung kann dem nicht zustimmen, dass vieles unkontrolliert geschieht. Da ist jetzt die ganze EU gefordert, Gesamtlösungen zu bringen, denn sonst werden wir in diese staatlichen, nationalistischen Lösungen immer mehr verwickelt werden, und es werden immer mehr Länder ihre eigenen Zäune hochziehen und die Menschen auseinanderdividieren.“

Offen und hilfsbereit, aber in kontrollierten Bahnen


Der Bischof sei davon überzeugt, dass „in Österreich die Grundhaltung der Offenheit und der Hilfsbereitschaft“ grundsätzlich gegeben sei. Zugleich sei es jedoch wichtig, den Umgang mit der Flüchtlingsbewegung in kontrollierte und kontrollierbare Bahnen zu bringen, so Bischof Zsifkovics.

Papst Franziskus dankt für Offenheit und Hilfsbereitschaft


Im Gespräch mit Papst Franziskus habe er gesagt, „dass wir im Flüchtlingsstrom als Diözese und Kirche in Österreich bemüht waren, vor allem auch an der Grenze zu helfen, alle unsere Kraft dort hineinzulegen, um die Menschen gut aufzunehmen, und dass bei uns die Grenzen noch nicht hochgezogen sind, sondern dass wir als Kirche offen bleiben wollen und den Menschen helfen wollen. Und da hat der Papst gesagt, er bittet darum, in diese Richtung weiter zu arbeiten. Und er dankt allen, die sich hier einsetzen“, berichtet Bischof Zsifkovics gegenüber Radio Vatikan.

Web-Link zum Radio Vatikan-Interview mit Bischof Ägidius J. Zsifkovics

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

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