Donnerstag 28. Mai 2020
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

Burgenland goes Szombathely: Großes Geburtstagsfest für Martinus mit Bischof Zsifkovics

Tausende Gläubige am internationalen Katholikentreffen der Martinspfarren aller Länder in der westungarischen Stadt Szombathely, dem Geburtsort des heiligen Martin, am Wochenende des 9. und 10. Juli 2016. Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein Festgottesdienst mit dem Prager Kardinal Dominik Duka als Papst-Gesandten und dem Eisenstädter Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics

Martinsjubiläum in Szombathely 

 

"Die Begeisterung und herzensbewegende Kraft, die von der wegweisenden Barmherzigkeit und Nächstenliebe des heilige Martin ausgeht, ist schier überwältigend", so die erste Reaktion von Diözesanbischof Ägidius J. Zsifkovics beim großen internationalen Fest im Martins-Geburtsort Szombathely am Wochenende des 9. und 10. Juli. Gläubige aus den Martinspfarren aller Länder kamen zur Halbzeit des internationalen Gedenkjahres zum 1.700. Geburtstag des heiligen Martin zusammen. "Tragen wir das Vermächtnis des Martinus, das lebendige Feuer der Nächstenliebe in die Welt hinaus, die gerade hier und heute Kraftwerke der Spiritualität, der Solidarität und der Barmherzigkeit so dringend braucht", so Bischof Zsifkovics.

Festgottesdienst als Höhepunkt der Geburtstagsfeier


Höhepunkt der Feiern war ein Festgottesdienst am Sonntag mit dem Prager Kardinal Dominik Duka als offiziellen Vertreter des Papstes, mit dem scheidenden Ortsbischof András Veres und Bischof Zsifkovics auf dem Emlekmü-Hügel der Stadt. Unter den zahlreichen Gläubigen bei diesem großen Katholikentreffen waren auch die Teilnehmer der Eisenstädter Diözesanwallfahrt, die heuer nicht nach Mariazell, sondern in die Nachbardiözese Szombathely zum großen Geburtstagsfest des heiligen Martin, des burgenländischen Diözesan- und Landespatrons, führte.

Feiern im Zeichen der Barmherzigkeit


Die Martinstat mit dem christlichen Urbild der Mantelteilung als grundlegendes Symbol einer konkret gelebten Barmherzigkeit bildete den Orgelpunkt eines vielfältigen und reichhaltigen Festprogramms. Unter dem Motto "Erfahre die erhebende Liebe und gib sie weiter" wurden auf den Bühnen und in den Zelten am Festgelände Konzerte, Kinderprogramme, biblische Spiele und Theateraufführungen geboten und zur Teilnahme an sozial-karitativen Aktionen eingeladen. "Der hier so wunderbar zum Ausdruck kommende Geist steht ganz im Zeichen jener Einladung und Ermutigung, die von der Diözese Eisenstadt für das Martinsjahr rahmengebend ist: Die Welt braucht mehr Martinus!", so Bischof Zsifkovics.

Martinsfeste als "Lichtkegel für die Welt"


"Akte der Barmherzigkeit, die nächstenliebende Zuwendung zu unseren Mitmenschen, gerade zu den Schutzbedürftigen und Notleidenden, den Armen und Hungernden, den Verfolgten und Flüchtlingen, sind wie ein Lichtkegel, der die Welt mit Schneisen des Guten und in sich Sinnvollen beschenkt. Und immer dann, ganz gleich wo und wann, findet ein Martinsfest statt“, sagt der Bischof, der zugleich auf die große, zukunftsweisende Rolle des heiligen Martin als Brückenbauer verwies.
 

Martin, der große europäische Brückenbauer


„Martinus wusste wie kaum ein anderer, wie sehr sich Einheit und Vielfalt wechselseitig befruchten müssen und wie wenig sie gegeneinander ausgespielt werden dürfen. Einheit auf Kosten von Vielfalt wird zur Unterdrückung von Freiheitsräumen, wird zur Wüste der Uniformität, in der Lebendigkeit und Individualität vertrocknen. Vielheit auf Kosten von Einheit führt wiederum in die Orientierungs- und Perspektivenlosigkeit und wird zum Nährboden für Ängste und Ressentiments." In der Person des heiligen Martin hingegen gehen die Offenheit für Neues, die Bereitschaft zur Überwindung von Grenzen Hand in Hand mit der Verwurzelung in haltgebende und identitätsstiftende Prinzipien.


Diese Einheit von Zukunftsoffenheit und Prinzipienverbundenheit, das Bauen von Brücken der Mitmenschlichkeit, die der so viel Gereiste und wahrhaft europäische Heilige verkörpere, wird auch im Mittelpunkt eines großen Jugendtreffens am 15. Juli 2016 in Szombathely stehen. Junge Pilger aus Tours kommen entlang der "Via Sancti Martini", dem derzeit revitalisierten europäischen Wegenetz auf den Spuren des Martin von Tours, nach einer 2.500 Kilometer langen Wanderung in Szombathely an.

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

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