Freitag 28. April 2017
  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • Vor 17 Jahrhunderten herrschte Chaos in Europa. Das alte Imperium zerfiel.

    Es begann die Zeit der Völkerwanderung. Menschen begaben sich auf die SUCHE

    nach Richtung, Ziel, Sinn, Heimat.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • In dieser unruhigen Zeit wurde ein einzelner Mann durch seine Haltung und sein Leben zur Legende.

    Kein König, kein Politiker, kein Kriegsherr, sondern ein Heiliger: MARTIN VON TOURS.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Inmitten der Härte seiner Epoche war er von Mitgefühl bestimmt.

    Seine Liebe zum Menschen führte ihn zum Glauben an Christus.

    Dieser Glaube drückte sich fortan in NÄCHSTENLIEBE aus.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Heute wird das Vermächtnis des heiligen Martin zur rettenden Option einer gequälten Welt,

    in der die Macht entfesselter Märkte und des Geldes

    den MENSCHEN als höchsten Wert zu ersetzen droht.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

  • Europa braucht wieder mehr Martinus. Es braucht wieder Laternen der Hoffnung und der Orientierung, die von singenden Kindern durch die Nacht getragen werden.

    Europa braucht mehr MARTINSFEST.

HL. MARTIN - Bischof Diözesanpatron von Eisenstadt 11. November

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ERÖFFNUNGSVERS 1 Sam 2, 35

Wort Gottes des Herrn:

Ich werde mir einen zuverlässigen Priester einsetzen,
der nach meinem Willen handelt.


TAGESGEBET
Allmächtiger Gott,
der heilige Bischof Martin hat dich
in seinem Leben und in seinem Sterben verherrlicht.
Lass auch in uns
die Macht deiner Gnade wirksam sein,
damit weder Tod noch Leben
uns von deiner Liebe trennen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.


ERSTE LESUNG (Jes 61, 1-3a)
Der Herr hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe (Lk 4,18bc)
Lesung aus dem Buch Jesaja
Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir; denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe und alle heile, deren Herz zerbrochen ist, damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Gefesselten die Befreiung, damit ich ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe, einen Tag der Vergeltung unseres Gottes, damit ich alle Trauernden tröste, adie Trauernden Zions erfreue, ihnen Schmuck bringe anstelle von Schmutz, Freudenöl statt Trauergewand, Jubel statt der Verzweiflung.


ZWEITE LESUNG (Röm 8, 26-30)
Gott führt alles zum Guten bei denen, die ihn lieben

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer Brüder!
Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind; denn alle, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei. Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.


EVANGELIUM (Mt 25, 31-40)
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan
+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit kommt und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen. Und alle Völker werden vor ihm zusammengerufen werden, und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirt die Schafe von den Böcken scheidet. Er wird die Schafe zu seiner Rechten versammeln, die Böcke aber zur Linken. Dann wird der König denen auf der rechten Seite sagen: Kommt her, die ihr von meinem Vater gesegnet seid, nehmt das Reich in Besitz, das seit der Erschaffung der Welt für euch bestimmt ist. Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben; ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben; ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen; ich war nackt, und ihr habt mir Kleidung gegeben; ich war krank, und ihr habt mich besucht; ich war im Gefängnis, und ihr seid zu mir gekommen. Dann werden ihm die Gerechten antworten: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und dir zu essen gegeben, oder durstig und dir zu trinken gegeben? Und wann haben wir dich fremd und obdachlos gesehen und aufgenommen, oder nackt und dir Kleidung gegeben? Und wann haben wir dich krank oder im Gefängnis gesehen und sind zu dir gekommen? Darauf wird der König ihnen antworten: Amen, ich sage euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.


GABENGEBET
Allmächtiger Gott,
heilige die Gaben,
die wir beim Gedenken des heiligen Martin
voll Freude vor dein Angesicht bringen.
Gib, dass dieses Opfer in guten und bösen Tagen
unserem Leben die Richtung gebe.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


PRÄFATION
In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, Heiliger Vater, immer und überall zu danken und bei der Verehrung des heiligen Martin das Werk deiner Gnade zu rühmen. Von deinem Heiligen Geist erfüllt war er schon als Katechumene vollkommen in der Liebe, so durfte er Christus den Herrn im Armen bekleiden und den König des Himmels und der Erde beschenken, als er sein Gewand mit dem Frierenden teilte. Als Bischof der Kirche verkündete er deinem Volk die Botschaft des Heiles durch das Wort seiner Predigt und das Vorbild seines heiligen Lebens. Du hast ihn gerüstet mit apostolischem Freimut; so fürchtete er nicht die Mächtigen dieser Welt und wirkte für die Einheit im Glauben und in der Liebe durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn preisen wir dich in der Gemeinschaft der Kirche und vereinen uns mit den Chören der Engel zum Hochgesang von deiner Herrlichkeit


KOMMUNIONVERS Mt 25, 40
Amen, ich sage euch:
Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt,
das habt ihr für mich getan - so spricht der Herr.


SCHLUSSGEBET
Herr, unser Gott,
in diesem Mahl
hast du uns das heilige Brot gereicht
als Zeichen der Einheit und als Erweis deiner Vatergüte.
Hilf uns, nach dem Vorbild des heiligen Martin
deinen Willen zu tun,
damit wir gleich ihm dir wahrhaft angehören.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.


FÜRBITTEN
Guter Gott, in unserem Herrn Jesus Christus ist uns deine Güte und Menschenfreundlichkeit erschienen. Davon ergriffen wurde der hl. Bischof Martin für uns zum leuchtenden Vorbild deiner Barmherzigkeit.. An seinem Festtag treten wir vor dich und bitten:


• um Segen und Beistand für unseren Papst Franziskus, der die Kirche im Geist der Barmherzigkeit erneuern will.
Als Ruf der Gemeinde: GL 155 „Kyrie eleison …“
• um Segen und Beistand für unseren Bischof Ägidius, der uns im Glauben voranschreitet.
• um Segen und Beistand für unsere Diözese, die sich aufmacht, einen neuen pastoralen Weg zu gehen.
• um Segen und Beistand für alle Seelsorgerinnen und Seelsorger, die den Menschen deine Barmherzigkeit verkünden.
• Um Segen und Beistand für alle Christgläubigen, die in der Ökumene glaubwürdige Zeichen der Einheit in Christus setzen.
• Um Segen und Beistand für die Familien, die das Licht des Glaubens weiter geben wollen.
• Um Segen und Beistand für alle Notleidenden, die auf der Suche nach Schutz und Heimat sind.
• Um Segen und Beistand für alle Verantwortungsträger in Staat und Gesellschaft, die sich für Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich mühen.


Guter Gott, das Beispiel des hl. Martin entfacht in uns die Hoffnung, dass deine Barmherzigkeit nie enden wird. Dafür loben und preisen wir dich heute in dieser festlichen Versammlung und in Zeit und Ewigkeit. Amen.

Hl. Papst Johannes Paul II.

Trausdorf, 24. Juni 1988

..... "Liebe Christen der Diözese Eisenstadt! Im Geist des heiligen Martin überschreitet ihr auch die Grenzen eurer Heimatdiözese. Diese ist sich mit ihrem Bischof der Brückenfunktion bewußt, die ihr gerade zu den Völkern Osteuropas hin habt. Ihr seid bereit, mit ihnen Kontakte zu pflegen und auch mit ihnen zu teilen, materiell und geistig." .....

Dominik Orieschnig, Sprecher der Diözese Eisenstadt, über den aktuellen Bau eines Zauns zur Grenze nach Ungarn im Interview mit Radio Vatikan

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